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Firmenphilosophie

Die Firma BRUDER wurde als Familienunternehmen 1926 von Paul Bruder gegründet und ist seitdem eng mit der Spielzeugentwicklung verbunden. Anfangs als Zulieferbetrieb, dann, seit Ende der 50er Jahre, mit eigenen Produkten auf dem Spielzeugmarkt (siehe Firmenchronik)
Aus dieser innigen Beziehung zum Spielzeug begründen sich auch einige wegweisende Entwicklungen für den Spielzeugmarkt.

Zum Aufbau der damals noch jungen Firma haben Kleinartikel, wie zum Beispiel die Knallpistole, die sich nur aus drei Teilen und einem Gummiring zusammensetzt und einwandfrei funktioniert und preisgünstig ist, entscheidend beigetragen.
BRUDER-Mini, die Fahrzeugserie in Miniaturausführung, waren in den 80er Jahren erfolgreiche Artikel, die trotz ihrer geringen Größe, den hohen Anforderungen an Funktionalität gerecht wurden, wie z. B. durch zahlreiche bewegliche Teile.
Die weiteren BRUDER-Serien, wie z. B. die ROADMAX-Serie, die Standard-Serie, die Profi-Serie und die im Jahr 2005 eingeführte Die-Cast BRUDER mini-Serie tragen die Handschrift einer innovativen Artikelpolitik sowie einer konsequenten Markenpflege.
Eine Vielzahl von Entwicklungen wurde patentiert oder gebrauchs- und designgeschützt, was eindrucksvoll die Innovationskraft der Firma BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG dokumentiert.
Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht bei BRUDER das spielende Kind. Spielen ist kein Selbstzweck, sondern ermöglicht es dem Kind, in der Welt der Erwachsenen Erfahrungen für seine Entwicklung zu sammeln.
Zur Förderung dieser Prämisse werden BRUDER-Produkte als „modellmäßiges Spielzeug“ entwickelt. Modellmäßig, um das Rollenspiel beim Nachahmen der realen Umwelt anzuregen; funktionell, um die technischen Zusammenhänge durch „Greifen zu begreifen“.
Besondere Aufmerksamkeit wird dem ausgewogenen Zusammenspiel von leicht zu handhabenden Spielfunktionen bei gleichzeitiger Modelltreue und einem möglichst hohen Stabilitätsfaktor gewidmet.
Kundenpflege nimmt bei BRUDER einen hohen Stellenwert ein. Das stetige Bemühen um den Kunden ist nicht nur verkaufsorientiert, sondern zielt auch auf die optimale Betreuung der Kunden nach dem Verkauf ab. So haben die Kunden im Rahmen eines „after sales service“ die Möglichkeit, Ersatzteile für die Profi- und ROADMAX-Serie über den Handel oder direkt bei BRUDER zu beziehen, wodurch -zur Freude der Kinder- BRUDER-Produkte auch langfristig funktionstüchtig gehalten werden können. Dem Umweltaspekt, die Ressourcen zu schonen, wird hierbei ebenfalls Rechnung getragen. Anregungen seitens der Kunden bezüglich Produktverbesserungen sind stets willkommen und werden, wenn möglich, auch umgesetzt.

Mit Ausnahme von einigen wenigen Artikeln produziert BRUDER seine Spielfahrzeuge am Standort Deutschland, wo es einer strengen Produktionskontrolle und Qualitätssicherung unterliegt. Zusätzlich werden alle Produkte von einem unabhängigen Prüfinstitut vor Markteinführung getestet. BRUDER-Produkte entsprechen ausnahmslos den europäischen (EN 71/1-3) und US-Sicherheitsbestimmungen (ASTM).

BRUDER-Chronologie
1926 Firmengründung als 1-Mann-Unternehmen von dem damalig arbeitsuchenden Paul Bruder; er produzierte in mühseliger Kleinarbeit Messingstimmen mit bloßer Muskelkraft mittels einer kleinen Handpresse. Diese Messingstimmen lieferte er an Spielzeugtrompeten-Hersteller.
1939 Unterbrechung der unternehmerischen Tätigkeit durch Einberufung zum Kriegsdienst und Gefangenschaft.
1948 Wiederaufnahme des Betriebes
1950 Heinz Bruder trat nach seinem Berufsabschluß als Werkzeugmacher in den elterlichen Betrieb ein und setzte die Tradition in der 2. Generation fort.
1954 legte er seine Meisterprüfung als Werkzeugmacher ab. Er sah schon damals seinen Weg in der Fortführung der Tradition und Suche nach neuen Ideen, was in der Patentierung von bestimmten Stimmen und Kleinspielwaren mündete.
1958 Zukauf einer kleinen gebrauchten Handspritzgußmaschine; Umstellung des Betriebes zusätzlich auf Kunststoffertigung - dadurch Änderung der Struktur des Betriebes; Werkstattraum von 60 qm war nicht mehr ausreichend
1960 Erstellung eines Fabrikationsgebäudes mit eigenem Formenbau an der Würzburger Straße in Fürth
1965 Übernahme des elterlichen Betriebes durch Heinz Bruder
1966 Anbau und Inbetriebnahme der erweiterten Produktionsstätte
1968 Um die Nachfrage befriedigen zu können, wird seit diesem Jahr in der Spritzerei größtenteils in 3 Schichten gearbeitet
1975 Bedingt durch das kontinuierliche Wachstum wurde mit dem Bau einer Lager- und Versandhalle in der Bernbacher Straße in Fürth-Burgfarrnbach begonnen
1979 Durch laufend interessante Neuentwicklungen in den Sortimentsbereichen Fahrzeuge, Streuartikel und Kleinspielzeuge wird der Grundstein für eine permanente Weiterentwicklung gelegt, die den Bau einer neuen Fabrikations- und Bürogebäudes erfordert.
1981 Einweihung nach nur 14 Monaten Bauzeit. Der Betrieb wurde vollkommen in die Bernbacher Straße verlagert. Beschäftigt werden 70 Mitarbeiter, weiterhin aufstrebendes Wachstum trotz schwieriger werdender Wirtschaftslage 35 Spritzgießmaschinen, der Exportanteil liegt bei ca. 35% und erfolgt in über 30 Länder.
1987 Eintritt des Sohnes - Herrn Paul Heinz Bruder (Dipl.-Ing. (FH), Fachrichtung Maschinenbau) in den Betrieb. Verantwortlich für Produktentwicklung und Produktion.
1988 Einweihung des neuen Montage- und Lagergebäudes. Die Montage- und Lagerkapazität wird verdoppelt, um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Die Firma Bruder verfügt nun über 26.000 qm umbaute Nutzfläche. Beschäftigt werden 80 Mitarbeiter und weitere ca. 200 Personen in Außenstellen; 45 Spritzgießmaschinen.
1992 Änderung der Gesellschaftsform von einer Einzelfirma in eine GmbH + Co. KG. Herr Dipl. Ing. Paul Heinz Bruder ist nun neben Herrn Heinz Bruder Geschäftsführer. (Heinz Bruder war bis dahin Alleininhaber) Beschäftigte: 105 im Betrieb, 200 in Außenstellen, Investitionen ca. 3,5 Mio. DM/Jahr
1997 Bedingt durch in den letzten Jahren neu entwickelte Produkte wie z. B. ROADMAX- und Top Profi Serie mit neuer Traktorengeneration in gesteigerter Produktqualität z.B. modellmäßige Profilreifen, mußte im Oktober 1997 mit dem Bau eines 4-stöckigen Produktionsgebäudes mit ca. 15.000 m² Nutzfläche begonnen werden. Das Gebäude wird Mitte 1998 bezogen. Die gesamte Produktions- und Lagerfläche der Firma BRUDER Spielwaren beträgt nunmehr 41.000 m². 1997 sind 120 Mitarbeiter beschäftigt.
1998 Mit Fertigstellung des Neubaus (Juni 1998) setzt die Fa. Bruder ein Zeichen für den Produktionsstandort Fürth und gesicherte Arbeitsplätze.

Dipl. Ing.(FH) Paul Heinz Bruder, der in den letzten Jahren bereits wesentlich an der positiven Weiterentwicklung beteiligt war, wird nun als Hauptgeschäftsführer alle wesentlichen Entscheidungen treffen. Er ist mit seiner Erfahrung für moderne Betriebsführung und zukunftsträchtige Artikelentwicklung Garant für weiteren Wachstum am jetzigen Betriebsstandort in Fürth-Burgfarrnbach und setzt damit die Familientradition fort.
2000 Die positive Entwicklung der Firma konnte durch weitere erfolgreiche Neuentwicklungen fortgesetzt werden. Am Standort Fürth-Burgfarrnbach werden momentan ca. 180 Mitarbeiter beschäftigt. Die firmeneigene Ausbildung ist aufgrund von Engpässen am Arbeitsmarkt für Fachpersonal auf momentan 11 Auszubildende erhöht worden.
2001 Das angepeilte Umsatzziel von 25 Mio. EUR konnte realisiert werden. Die Exportquote übersteigt nunmehr die 50 %-Marke. Investitionen in den Ankauf einer benachbarten Grundstücksfläche, so dass der Grundstein einer weiteren Expansion gelegt ist. Im Juni konnte der 70. Geburtstag von Seniorchef Heinz Bruder gefeiert werden.
2002 Durch eine Forcierung der Lizenzaktivitäten konnte unter anderem im Frühjahr ein Lizenzvertrag mit CATERPILLAR INC., USA, geschlossen werden. Im November Beginn der Erdaushubarbeiten für den Neubau einer Lagerhalle auf dem angekauften Nachbargrundstück.
2003 Um der allgemein schlechten Ausbildungssituation auf dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken, fand im Juni ein „Bayerischer Tag der Ausbildung“ statt. Hier wurde BRUDER als Vorzeigebetrieb geehrt, da die Anzahl der Auszubildenden auf 17 erhöht wurde. Am 12. September 2003 erfolgte die Inbetriebnahme einer neuen Lager- und Versandhalle mit 6.000 Quadratmetern Lagerfläche und 10 Metern Lagerplatzhöhe durch den bayerischen Innenminister Dr. Günther Beckstein. Das hierfür erforderliche Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 5 Mio. EUR. Des weiteren wurde in 4 neue Spritzgußmaschinen sowie in ein CNC-Fräscenter investiert.
2004 Trotz der anhaltenden Binnenkonjunkturschwäche und des damit verbundenen schlechten Inlandskonsumklimas, konnte durch einen Anstieg der Exportquote auf mehr als 60 % das Vorjahresergebnis erreicht werden. Im Sommer erfolgte der Startschuß für die Entwicklung einer neuen BRUDER mini-Serie, die 2005 auf den Markt kommen wird. Den Anfang bilden Mini-Traktoren im Maßstab 1:128 mit viel funktionsfähigem Zubehör; die Besonderheit besteht in dem beigelegten Schraubenzieher, mit dem der Spielzeug-Traktor im Nu zum Schlüsselanhänger umfunktioniert wird.
2005 Erfolgreiche Markteinführung der neuen BRUDER mini-Serie! Es konnte ein Umsatzplus erzielt werden. Aufgrund der anhaltenden schlechten gesamtwirtschaftlichen Situation, bleibt die Kostenseite jedoch angespannt. Die in die Höhe geschnellten Rohstoffpreise, z. B. für Rohöl, sind hier im besonderen anzuführen.

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